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Cape Coast


Am Freitag war nun mein letzter Schultag. Begonnen habe ich damit, die Punkte der Examen von Gestern - sie haben einfach ueber den Schulschluss hinaus geschrieben - zusammen zu rechnen. Ich habe mich wieder wie eine nicht akzeptierte Hilfskraf gefuehlt, deren Arbeitskrat durchaus Willkommen ist die aber sonst nichts zu melden hat. Gegen 11 hal ich es dann nicht mehr ausgehalten. Ich habe Gideon gesagt, dass ich mich krank fuehle und gehen will. Hat ihm zwar nicht gefallen, aber was sollte er machen. Also habe ich ihm die Suessigkeiten, die ich als Abschiedsgeschenk fuer die Schueler gekauft hatte, in die Hand gedrueckt und bin gegangen. Kaum aus der Schule habe ich Kjara und Nina getroffen. Zwei Volunteer, die eine aus Italien und die andere aus Cottbus, die hier mit der gleichen Organisation sind - nicht ARA - und jeweils 4 Wochen bleiben. Jedenfalls waren alle beide sehr ueberrascht hier noch einen anderen Weissen zu sehen, denn das hatten sie hier in Swedru noch nicht. Jedenfalls haben wir uns unterhalten und sind zu ihrer Gastfamilie gelaufen da sie, bevor sie mich getroffen haben, noch bei Malcolm eingekauft haben und dieses nach Heuse bringen wollten. So habe ich auch erfahren, dass sie am folgenden Tag zusammen mit einem anderen Italiener, nach Cape Coast fahren und dort noch andere Volunteer von ihrer Organisation wollen. Da habe ich gefragt, ob ich mich nicht einklincken koenne. Ich konnte. Allerdings wollte ich dieses Wochenende urspruenglich tom in Kokrobite treffen und so habe ich ihn gefragt, ob er mitkommen will. Er wollte nicht.

Nach diesem recht ausfuerlichen Gespraech bin ich dann zum Schneider gegangen und habe meine Hemden abgeholt. Und diese haben mir echt gut gepasst. Als ich diese dann meiner Gastmutter gezeigt habe. Diese meinte, dass wir zur Feier des Tages essen gehen muessen.Das haben wir auch getan. Wir haben Fufu gegessen. War auch alles ganz schoen, nur war es so scharf, dass mir meine Finger wehgetan haben. Aber was solls.

Samstag haben wir uns um 9Uhr getroffen und sind mit einem Tro nach Cape Coast gestarted. Die Fahrt war recht anstregend, da die Sitze fuer meine Beine zu eng beieinander waren. Wie so oft. NAch 2h waren wir aber schon da und haben im Hotel eingescheckt. Wir waren die ersten und haben auf die anderen, 2Franzosen und ein Schweizer, gewartet. Als diese schliesslich kamen haben wir erstmal Mittag gegessen und sind dann zum For gegangen um dies zu besichtigen. Dort haben wir dann auch gemerkt, dass das Tourismus hier schon recht gut angekommen ist. Es ist, fuer Ghana, sehr Teuer. Das Fort war aber trotzdem sehr schoen, es standen viele alte Kanonen rum und es steht direkt an der Kueste. Danach sind wir noch an den Strand. Dort bot sich das selbe Bild wie chon im Fort - Weisse wohin man auch sah. Aber es war trotzdem schoen. ICh bin mit Nina auch ein wenig am Strand entlang gelaufen. Dieser wurde jedoch von Felsen begrenzt und beim Versuch diese zu ueberkletter (Sie waren eher lang denn Hoch) hab ich mich leicht an beiden Fuessen an Muscheln geschnitten. Eigentlich keine grosse Sache, nur wenn man einen halben Meter weiter Faekalien von Menschen rumliegen sieht bekommt das doch einen gewissen unangenehmen Beigeschmack. Abends waren wir noch in einer Bar, ich war kurz vor eins im Bett.

Sonntag sind wir um sieben mit Taxis zum Kakum Nationalpark gefahren. Dort war alles nochmahr auf Taurismus getrimmt und man sah ausser den Angestellten nur noch Weisse. Der Park war aber recht schoen, nur haben wir keine Tiere gesehen. Jedoch die Natur konnten wir bewundern. Mittags waren wir wieder in Cape Coast und haben gegessen. Danach sind wir wieder an den Strand und um drei wollten wir zur Trotro-station laufen. Als wir diese m alb vier gefunden hatten waren wir die ersten im Tro. Also haben wir eine Stunde gewartet, bis das Tro voll war und waren um sechs wieder in Swedru. Alles in allem also ein gelungenes Wochenende.

Heute habe ich frei, da Isaac den neuen Volunteer heute die Stadt zeigt.

Und auf die Frage von Franzi und Markus zu Antworten: ich Hoere sehr oft Abruni (In Fante, der localen Sprache heisst das Weisser Mann). Ausserdem fragen viele wie es mir geht (Sowohl in Fante als auch in Englisch. Und die wenigen kreativen rufen, selbstverstaendlich auf Englisch, weisser Mann oder einfach nur, ebenfalls auf Englisch) grosser.

Das war es fuer heute, vielleicht am Ende der Woche wieder.

11.8.14 13:05
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Deine Familie :D (11.8.14 14:45)
Hey Weisser Mann :D
Schön zu hören dass es dir gut geht wir waren gestern in Italien am Mittelmeer und war verdammt (!) salzig aber sehr schön. Wir sitzen jetzt in der Schweiz fest und es regnet Durchgängig übermorgen gehts dann nach Köln zur Gamescom *-*
Richard ist viel Angeln und ist auf der suche nach nem Job :D
Liebe grüße und bis bald ! Konrad, mama und Papa

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