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3.Woche


Am Sonntag war ich mit meiner Gastfamilie in der Kirche. Sie meinte, dass man das einmal ansehen koennte. Und sie hatte recht, einmal reicht. Offiziel geht der Gottesdient um neun los, als wir halb zehn schliesslich zur Kirche kamen, waren wir immernoch sehr Puenktlich. Jedenfalls ging das ganze bis gegen 13Uhr. Es war etwas seltsam in dieser Kirche, einem zum Teil unverputzten Betonbau, auf Gartenstuehlen zu sitzen und jemanden auf Fante reden zu hoeren. Fante eine Sprache, die in der Region sehr verbreitet ist. Es war aber auch Intressant, denn es wurde nicht nur gsungen sondern auch getanzt. Und zur musikalischen Untermalung diente nicht nur eine kleine Orgel, sondern auch Trommeln und Rasseln. Nach der Kirche haben wir Kufu gemacht, ein typisches Esen fuer Ghana. Es besteht aus Kochananen und Casava (eine Wurzel, die er Kartoffel garnicht so unaehnlich ist). Das Ganze wird mit einem Ast gestampft und ergibt eine zaehe, klebrige Masse die garnicht mal so schlecht schmeckt jedoch die Konsistenz ist sehr gewoehnungsbeduerftig. Gegessen wurde, wie so oft in Ghana, mit den Haenden.

Am Montag in ich wieder in die Schule gegangen und es war wie schon die Tage zuvor, etwas langweilig. Ich habe wieder einige Uebungen und Hausaufgaben kontroliert und recht viel in die Luft gestart. Nach der Schule hatte ich mir eine Ananas gekauft, die ichin Ruhe geniessen wollte. Doch daraus wurde nichts, denn die anderen Volunteer des Hauses sind Volleyball spielen gegangen und da habe ich mich angeschlossen. Der Platz war abschuessig, steinig und von Rillen durchzogen, die der Regen geschaffen hatte,  aber es hat trotzdem Spas gemacht. Zurueck bei der Gastfamilie wollte ich Duschen, doch wir hatten wieder mal kein Wasser. Also hab ich mich mal wieder am Eimer gewaschen. Das klingt vielleicht schlimm, aber das stoert mich noch am wenigsten. Schlimmer ist es, dass das Klo keine Brille hat und man weder Dusche noch Toilette abschliessen kann.

Der heutige Tag verlief bisher wie der gestrige, nur habe ich mir keine Ananas gekauft. Heute hat Gideon, der Lehrer denn ich unterstuetze, die Schueler vorlesen lassen. Er hatte etwas an die Tafel geschrieben und die Schueler sollten, zuerst in Gruppen, vorlesen. Kaum die Haelfte war dazu in der Lage. Da stellt sich docvh die Frage, was die denn ganzen Tag machen. Und gleichzeitig verstehe ich nun, warum die Einsetzuebungen so schlecht ausfallen.

Am Wochenende wollte ich eigentlich nach Cape Coast fahren, doch daraus wird wahrscheinlich nichts, mein Begleiter will sich eine andere Stadt angucken. Also gehts dieses Wochenende vielleich nach Ebusa...

22.7.14 17:58
 


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(23.7.14 08:28)
Hallo Albrecht, ich habe gerade Deinen letzten Bericht gelesen und ich glaube, ich weiß, wer nach Deiner Rückkehr ganz oft kochen wird. Schön, dass Du auch außerhalb Deiner Arbeit und Gastfamilie etwas unternimmst. Hier ist es sehr heiß, für K.`s Mittag habe ich gerade Vanillepudding gekocht und nun (08:24 Uhr) werde ich mich langsam zur Arbeit begeben. Ich wünsche Dir noch eine schöne Zeit. Es grüßt der E.o.Lw.


Franzi & Markus (27.7.14 17:02)
Hi Albrecht, liebe Grüße von der bayrischen gartenfront! Heute haben wir (Familie Urban und Aumer) die ersten Steine aus dem carport in die Terasseneinfassung gekippt! anstrengend!!!
Ich hab noch einen Tag an der Schule dann hab ich endlich Ferien!!!
Wir sind froh, dass es die gut geht!!! Und freuen uns auf deinen nächsten Bericht!
Ps. Markus schaut mal, was man bei den Fotos optimieren kann!
Lg

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