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Zwei Wochen


Am Freitag war ich genau 2Wochen in Ghana!!! Bis jetzt gehts mir gut und ich vertrage alles ohne Probleme, die Kochen hier nur fuer meinen Geschmack ein bisschen Scharf. Aber ich mecker auf hohem Niveau. Waehren der letzten beiden Schultage war nicht sonderlich viel los. Ich hab recht viel rumgesessen und Hausaufgaben kontroliert. Donnerstag bin ich noch gemeinsam mit den anderen Volunteers essen gewesen. Freitag nicht mehr, denn das war ihr letzter Tag an der Schule und sie wollten sich in Ruhe verabschieden.Donnerstag Nachmittag haben sich die Langzeitfreiwilligen im Ewusia garden geroffen und ich habe mich einfach dazugesellt. Allerdings ist es schwer Anschluss an die Gruppe zu bekommen, die sich schon seit einem Jahr kennt. Freitag wollte mir der Lehrer dem ich helfe, Gideon, sein Haus zeigen. Und deshalb habe ich noch an der Lehrerkonferenz nach dem Unterricht teilgenommen. Danach sind wir eine gute halbe stunde zu seinem Haus gelaufen. Wo ich mich ins, in ermangelung besserer Woerter nenne ich es Wohnzimmer, setzen sollte. Dann verschwand er. Als er wiederkam hatte er sich umgezogen und meinte er bringt mich jetzt zum Taxi. So war ich um halb sechs wieder bei der Gastfamilie. An diesem Abend habe ich zum ersten mal ein Nationalgericht gegessen, dessen Name mir gerade entfallen ist. Jedenfalls war es eine klebrige Masse, die wohl aus gestampften und gegorenen Maiskoerner besteht. Es wird nicht meine neues Lieblingsessen werden, denn es schmeckte sauer. So Sauer, dass es auch die dazu servierte Tomatensosse nicht ueberdecken konnte. Heute war ich mit meiner Gastmutter auf einer Beerdigung. Sie meinte, das koennte ich mir mal ansehen. Auf jeden Fall war es anders als in Deutschland. An der Kirche zeigte sie mir erstmal Plakate die verkuenden wer Beerdigt wird und auch wann. Dabei sind diese Plakate sehr farbig, man koennte sie auf den ersten Blick auch fuer Werbung halten. Die eigentliche Beerdigung bestand aus Reden. Und das gut 2,5Stunden lang, nur Unterbrochen von Gesang und Gebeten. Ich moechte nun  noch etwas allgemeines zur Schule schreiben.

Sie beginnt um acht mit dem Antreten aller Schueler auf dem Schulhof und dem Einmarsch in die Klassenraeume, begleitet von 4Schuelern von Trommeln. Dann passiert bis um neun oft nichts. Anschliessend wird von den Schuelern das Schulgeld eingesammelt, 1,5GHC von jedem. Dann beginnt um viertel zehn der Unterricht. Bis um 10 Uhr 30. Nun kommt die erste Pause von gut einer halben Stunde. Die Mittagspause ist dann, wann das Essen kommt. Sie beginnt um 12Uhr15 bis 12Uhr45 und deuert eine gute Stunde. Um Drei ist schliesslich Schulschluss. Auch ist es interessant, das alles von einem Lehrer unterrichtet wird und der Stundenplan eigentlich nur ene Empfehlung ist, was gemacht werden koennte. Das erscheint vielleicht alles sehr Lasch, ist es auch eigentlich, nur hat das Schulleben auch in Ghana unschoene Seiten, so ist es durchaus ueblich Kinder zu schlagen.

 

19.7.14 15:14


Die Schule

Gestern kam Isaac vorbei und sagte, dass das mit dem Waisenhaus nicht klappt. Da waere erst in einer oder in zwei Wochen eine Stelle frei. Also hat er mich in eine Schule verfrachtet. Ansonsten war gestern und vorgestern nicht viel los. Ich habe ein bisschen mit dem Tablet rumgespielt und etwas gelesen. Gestern Abend gingen dann ploetzlich die Lichter aus und meine Gastmutter meinte ganz trocken, das die Stromkarte wohl abgelaufen sei und wir eine neue brauchen wuerden. Und das die Volunteers sich damit abwechseln duerfen diese zu kaufen. Diesmal war ich dran. Ausserdem haben wir gestern noch die Wasservorraete aufgefuellt. Denn da wir im Haus schon seit 4 oder 5 Tagen kein Wasser mahr haben, da die anderen Mieter nicht zahlen wollen. Also sind wir einen Block weiter und haben mit Eimern Wasser rangeschafft. Jetzt duschen wir also nichtmehr unter dem Wasserhahn, sondern ueber dem Eimer. Heute morgen wurden wir gegen 5 unsanft geweckt, denn es hat geswchuettet. Und dass, wenn auch schwaecher werdend, bis gegen acht. In der Zeit sind alle Bewohner des Hauses hektisch rumgerannt und haben soviel Wasser aufgefangen, wie nur moeglich. Auch hat der Regen die unasphaltierte Strasse vor dem Haus, die gestern erst frisch planiert wurde, in eine Schlammwueste verwandelt und gleich neue Bachlaufe gebildet. Jetzt machen auch die riesigen Abwasserkanaele einen Sinn.. Jedenfalls bin ich mit Isaac heute um halb neun zur schule gegangen und er hat mich vorgestellt. Dann die Klasse kam, in der ich der Lehrkraft helfen soll. Und nicht lange nach mir kam die Direktorin in den Raum und fragte, wer etwas bestimmtes noch nicht bezahlt hatte und bat alle, die schon gezahlt haetten nach vorne. Die sitzengebliebenen bekamen je 2Hiebe mit einer Art Rohrstock auf die Handflaechen. Ansonsten habe ich nicht viel erfahren, nur das der Stundenplan durchaus ignoriert werden kann und die Mittagspause dann stattfindet, wenn das essen kommt. Den Tag ueber habe ich dem Lehrer gelauscht, er spricht wie auf der Schule gefordert Englisch aber ich finde seines klingt miserabel. Ausserdem habe ich einen Lueckentext kontroliert, der am Anfang des Tages auszufuellen war.

Ich habe auch probiert, hier einige Bilder einzufuegen, mal gucken, villeicht klappts.  Jedenfalls sind es Bilder vom Weg zur Farm, wo ich die ersten Tage war, die Sitzgelegenheit der Farm, sowie die Feuerstelle. Ausserdem die Strasse vor meinem Wohnhaus, ein Karren mit Kokusnuessen in Accra( man siest die dort recht haeufig). Insgesamt habe ich recht wenige Photos gemacht, da immer wieder gesagt wurde, dass hier viel geklaut wird. Dasa wurde von einigen Volunteer bestaetigt.

Jedenfalls kann ich meine E/mails noch nicht lesen, ich habe immer noch nicht die richtige Antwort auf die Frage gefunden... 

 

Bis Bald.

16.7.14 16:47


Accra

Zunaechst einmal sei gesgt, dass ich naechstes mal probieren werde Bilder hochzuladen. Ich hab gerade keine Kamera dabei... Nun etwas ueber die letzten Tage. Freitag musste ich nicht auf die Farm, denn Madjer, oder so aehnlich, der fuer die Volunteer dort verantwortlich ist, hat frei gemacht. Also habe ich gelesen und die Aussicht vom Balkon der Gastfamilie genossen. Nachmittags bin ich mit einigen anderen Volunteer nach Accra gefahren. Nach gut zweistuendiger Fahrt mit Trotro und Taxi fuer gut 2Euro sind wir im Hotel angekommen und haben uns erstmal was zu essen, es gab Reis mit einer wie es oft recht scharfen sosse, geholt. Es ist vielleicht noch wichtig, dass das Hotel nicht direkt in Accra liegt sondern in einem Vorort Namens Kokrobite. Abends sind wir noch in die Big Millys Bar gegangen und haben den Tag ausklingen lassen. Am naechsten Morgen, ich war um sechs war, hab ich erstmal gelesen und gewartet, dass die anderen Aufwachen. Gegen 10 sind wir dann an den Strand gegangen und haben dort an einem Imbiss gefruehstueckt. Es war so, wie man es immer auf irgendwelchen Broschueren sehen kann. Bambusmoebel, Sonnenschein, Sand an den Fuesen und rasterlockiger Ausschank. Danach sind wir nach Accra rein gefahren. Dort sind wir auf den groesten Markt, der sehr stark an den in Polen erinnert, und haben uns einfach mal umgesehen. Danach sind wir zum Childrens Park gegangen. Dieser Park war frueher ein Freizeipark und ist nun frei zugaenglich. Unterwegs haben wir uns noch ein spaetes Mittagessen gekauft. Das bestand aus einer sehr frischen Mango, einigen gekockten Maiskolben, Kochbananen und Fleischspiessen. Danacj wollten wir eigentlich noch zur Muelllagune, wo der ganze Elektroschrott aus Europa und den USA landet. Doch daraus wurde nichts, da einige am letzten Abend etwas uebertrieben hatten. Also sind wir zurueck ins Hotel und dann Abends wieder in die Bar, wo es diesmal Livemusik gab. Am Sonntag wollten wir dann in Picaso, dem Hostel was ARA als stuetzpunkt in Accra dient, dort dann Fruehstuecken und wieder nach Accra rein fahren. Allerdings sind wir dort versackt. Und so haben wir den Tag am Strand und auf Liegestuehlen im Schatten verbracht. Zum Mittag gab es mal wieder Reis mit scharfer Sosse. Nachmittags sind wir dann zurueck nach Agona Swedru gefahren. Auf dem Weg hats auf der Gegenfahrbahn gekracht. Ein Pkw und ein Tro sind seitlich zusammengefahren und das Tro ist dann in einen Kontainer gedonnert. Das gibt einem etwas zu denken, denn in einem Tro sitzen ueber 20Menschen... In Swedru gabs dann Abendbrot und anschliesend bin ich zum Public Viewing ins Secret Corner, einer hisigen Kneipe. Heute habe ich frei, da Isaac, mein Ansprechpartner von ARA in Swedru, mir eine andere Arbeitsstelle Organisiert hat und da noch etwas klaeren will. Ich fange morgen im Waisenhaus an.

 

Ich weis jetzt auch, warum die Strassen in so schlechtem Zustand sind (Teilweise hat sich das Regenwasser ueber 30cm tief reingegreben)und warum es so viele Baustellen gibt. Allerdings kann man die Baustellen hier nicht mit den in Deutschland vergleichen. Jedenfalls ist die Regenzeit ist jetzt so ziemlich vorbei  und jetzt lohnt es sich wenigstens etwas, die Loecher zu stopfen.

 Zum Schluss moechte ich mich noch fuer die Gruesse und Ratschlaege bedanken. Ich melde mich bald wieder.

14.7.14 12:59


Die Farm

 Gestern war nun mein erster Arbeitstag. Allerdings haben wir die Dinge, warum auch immer, sehr ruhig angehen lassen. So sind wir, weil der Volunteer der mit mir auf der Farm arbeitet die Nacht vorher auf den Sieg von Deutschland ein oder zwei Bier getrunken hatte, gegen 9 Uhr 30 los. So sind wir zum Sammelplatz fuer die Taxis, haben gewartet dass das Taxi voll wird und sind dann zur Farm gefahren. Allerdings muss man dazu wissen, dass diese Sammeltaxis viel billiger sind als die Taxis in Deutschland. Wir haben fuer eine ca. 20minuetige fahrt jeder einen Cedi bezahlt, also gut 25 Cent. Bevor wir los sind, waren wir noch auf dem Markt und haben eingekauft, damit wir uns ein Mittag kochen konnten. Als der andere Volunteer, David, schliesslich meinte, dass wir da waeren war an der Strasse auser einigen Saecken und einem Trampelpfad nichts zu sehen. Wir sind diesem Pfad gefolgt. Doch da es letztes Wocheenende geregnet hatte, war dieser teilweise ueberschwemmt und dann mit Bohlen und halben Baeumen ueberbrueckt worden. Als wir dann schlieslich das Farmgebaeude erreichten war ich gelinde gesagt ueberrascht. Denn dort stand eine kleine Huette die groestenteils aus Bambus und aus Saecken zusammengenaehter Plane bestand. Die Hauptbechaeftigung dises Tages war, wie schon gesagt, das kochen. Wir haben Casavawurzeln ausgegraben und gekocht, dazu gab es ein Gemisch aus Zwiebeln, Tomaten, Paprika und einigem anderen. Das ganze haben wir auf dem Feuer gekocht und anschliesend mit den Fingern gegessen. Um denn Genuss jedoch verstehen zu koennen muss man wissen was Casavawurzeln sind. Sie aehneln sehr stark krtoffeln, sind allerdings etwas groeser und fasriger. Nach dem Essen ruhten wir erstmal und fuhren dann nach Hause. Ansonsten ist an diesem Tag nicht viel geschehen. Heute sind wir, nach einem Fruehstueck dass aus einem Brei der wie schlamm aussah und seltsam geschmeckt hat und frischen Ananas bestand schon um kurz vor acht zur Arbeit. Auf dem Weg dorthin haben wir wieder unser Mittag, Kochbananen und Bohnen mit irgendetwas undefinierbaren, gekauft. Auf der Farm haben wir heute wirklich gearbeitet!!! Wir haben Unkraut gejaetet. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Idee auf einer Farm zu arbeiten vielleicht nicht sehr schlau war. Ich litt fast sofort unter Rueckenschmerzen. Allerdings habe ich deswegen schon Isaac, den Mitarbeiter von ARA der Partnerorganisation von Multikultur, angerufen, welcher am Wochenende mit mir probieren wird dieses Problem zu loesen. Also habe ich vieleicht schon bald eine neue Arbeit. Ansonsten war es heute fuer die Regenzeit zumindest recht warm und ich habe leicht geschwitzt. Zum Glueck hatten wir auf dem Weg zur Arbeit Wasser gekauft. Das gibts hier in Beuteln zu je 500ml und kostet jeweils 0,1 GHC, also gut 2,5 cent. Meine Gastmutter meinte, dass heute Abend ein Bakannter , oder auch Verwandter, Gebutstag hat und wir da hingehen werden - mal gucken. Das wars fuer heute erstmal, ich probeire bald wieder von mir hoeren zu lassen.
10.7.14 19:06


Agona Swedru

Ich bin in Agona Swedru!!!!

Und hier werde ich auch die meiste Zei bleiben, da die Farm, auf der ich Arbeiten werde nicht weit weg ist Auserdem lebt ier meine Gastfamilie. Ich bin gestern mit Henry, er hat mich auch vom Flughafen abgeholt, von Accra hierher gefahren. Er sagte wir wuerden eine und eine halbe stune fahren - es wahren eher drei. Auf jedenfall war schon die fahrt ein Erlebnis. Denn der oertliche Nahverkehr wird mit trotros oder Taxis abgewickelt. Trotros sind kleinbusse die maximal so gross wie ein sprinter sind und mit ueber 20Personen vollgestopft werden... Taxis hingegen gibt es so wie wir sie kennen oder auch als sammeltaxis, die dann aehnlich wie trotros behandelt werden. Aber ich habs ueberlebt. Die Familie hier ist sehr nett und besteht aus der Mutter und ca. 4Kindern, wobei auch die Verwandschaft recht oft zugegen ist. Heute hab ich den Vormittag nach einem Fruehstueck, was wie Haferbrei aussah und was auch so geschmeckt hat, lesend verbracht - das Buch was ich mithatte habe ich durch, zum Glueck haben andere Volunteer hier einige B[cher zurueckgelassen. Zum Mittag gab das Brot mit etwas, dass an Butter erinnerte. Danach hat mich Isaak, ein Mitarbeiter von ARA abgeholt und mir die Stadt gezeigt sowie mir gesagt, das er stets ein offenes Ohr fuer sorgen und Probleme hat. Der Hoehepunkt war heute wahrscheinlich dss Tier dass ich in meinem zimmer, ich hab ein Einzelzimmer, ersclagen habe - es sah so aus, wie ich mir eine Kakerlacke vorstelle... Vor dem Abendessen, es gab so etwa wie kloesse mit fisch und einer scharfen Sosse, wollte ich duschen  - doch die wahr kaputt. Also gab es nur eine waeche unter dem Wasserhahn, aber das wahr nicht weiter wild, viel mehr stoert mich, dass man weder Dusche noch Toilette abschliessen kann. Heute werde ich noch fussball gucken und mich dann auf morgen, meinen ersten Arbeitstag vorbereiten.

 

Rechtschreibfehler bitte ich zu entschuldigen, die Tastaturen sind oft etwas gew;hnungsbeduerftig.

8.7.14 21:13


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