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Immer noch Schule

Diese Woche war mal wieder Schule, und ich war auch da. Das am Montag nichts los war habe ich ja schon berichtet. Am Dienstag ist ungefaehr das gleiche passiert. Und am Mittwoch. Nur Heute war etwas anders, denn heute haben wir kein Examen geschrieben da es Probleme mit dem Drucker gab. Doch diese waren um halb drei behoben, sodass nun doch noch geschrieben wurde. Dann hoert die Schule halt eins, zwei Stundenn spaeter auf - was macht das schon. Ich habe mich allerdings puenktlich um drei verdrueckt, mit der Begruendung dass ich noch etwas tun wolle, was ich ja jetzt auch mache... Die Langeweile in der Schule habe ich mit lesen ueberbrueckt und, wie ich gestehen muss, mit spielen auf meinem Handy. Aber sonst waere ich wahnsinnig geworden. Mit am meisten stoert mich weiterhin, dass die Schueler geschlagen werden. Am Dienstag haben alle, die nicht 50% hatten einige Schlaege bekommen - und die die heulen mussten wurden noch angeschnauzt und aufgefordert dies zu unterlassen. Des weiteren muss ich an den Kompetenzen von Gideon immer mehr zweifeln. Das man nicht schriftlich rechnen kann - nun gut. Aber man sollte wenigstens die Striche fuer die anwesenden Schueler zusammenzaehlen koennen. Des weiteren habe ich immer mehr das Gefuehl wie ein Handlanger behandelt zu werden. So war heute zum Beispiel die Liste mit den Schuelern abzuschreiben und Gideon schob mir nur das Papier zu, meinte noch schreib das bitte ab, und unterhielt sich dann weiter mit einem anderen Lehrer. Aber morgen ist ja mein letzter Tag und so lange halte ich das schon noch aus. Und naechste Woche fange ich dann an mit einer neuen Gruppe kurzzeitvollunteers zu arbeiten. 

Nachmittags passiert ansonsten nicht viel, da es um sieben bereits Dunkel ist. Ich beschaeftige mich mit den Kindern im Haus, spiele mit dem Tablett rum, lese oder bin wie heute und Montag im Internetcaffee.

Dieses Wochenende fahre ich wieder nach Kokrobite und treffe dort tom, dieser hat Geburtstag und das wollen wir ein wenig feiern.

Bis Bald.

7.8.14 18:05


Immer noch Schule

Diese Woche war mal wieder Schule, und ich war auch da. Das am Montag nichts los war habe ich ja schon berichtet. Am Dienstag ist ungefaehr das gleiche passiert. Und am Mittwoch. Nur Heute war etwas anders, denn heute haben wir kein Examen geschrieben da es Probleme mit dem Drucker gab. Doch diese waren um halb drei behoben, sodass nun doch noch geschrieben wurde. Dann hoert die Schule halt eins, zwei Stundenn spaeter auf - was macht das schon. Ich habe mich allerdings puenktlich um drei verdrueckt, mit der Begruendung dass ich noch etwas tun wolle, was ich ja jetzt auch mache... Die Langeweile in der Schule habe ich mit lesen ueberbrueckt und, wie ich gestehen muss, mit spielen auf meinem Handy. Aber sonst waere ich wahnsinnig geworden. Mit am meisten stoert mich weiterhin, dass die Schueler geschlagen werden. Am Dienstag haben alle, die nicht 50% hatten einige Schlaege bekommen - und die die heulen mussten wurden noch angeschnauzt und aufgefordert dies zu unterlassen. Des weiteren muss ich an den Kompetenzen von Gideon immer mehr zweifeln. Das man nicht schriftlich rechnen kann - nun gut. Aber man sollte wenigstens die Striche fuer die anwesenden Schueler zusammenzaehlen koennen. Des weiteren habe ich immer mehr das Gefuehl wie ein Handlanger behandelt zu werden. So war heute zum Beispiel die Liste mit den Schuelern abzuschreiben und Gideon schob mir nur das Papier zu, meinte noch schreib das bitte ab, und unterhielt sich dann weiter mit einem anderen Lehrer. Aber morgen ist ja mein letzter Tag und so lange halte ich das schon noch aus. Und naechste Woche fange ich dann an mit einer neuen Gruppe kurzzeitvollunteers zu arbeiten. 

Nachmittags passiert ansonsten nicht viel, da es um sieben bereits Dunkel ist. Ich beschaeftige mich mit den Kindern im Haus, spiele mit dem Tablett rum, lese oder bin wie heute und Montag im Internetcaffee.

Dieses Wochenende fahre ich wieder nach Kokrobite und treffe dort tom, dieser hat Geburtstag und das wollen wir ein wenig feiern.

Bis Bald.

7.8.14 18:02


Halbzeit

Jetzt habe ich mich eine ganze Woche nicht gemeldet... Ich habe es einfach vergessen, die Zeit vergeht hier, obwohl es in der Schule geline gesagt langweilig ist, sehr schnell. Letzten Mittwoch war ich nicht in der Schule. Meine Gastmutter ist mit mir nach Accra gefahren, da sie fuer ihren Laden neue Stoffe brauchte. Und da diese in Accra guenstiger sind, konnte ich die Chance nutzen (Ausserdem war mir jeder Grund recht nicht in die Schule zu muessen). Wir sind gegen neun zum Taxaro gelaufen, einem Platz von wo der Bus nach Accra abfaehrt. Eine halbe Stunde spaeter kam dieser dann auch, sodass wir um 10, als der Bus endlich voll war starten konnten. Die Busse, oder zumindest die von Metro Mass Transit, aehneln den Deutschen. Sie sind nur gut 10-20Jahre Aelter und haben zum Teil 5Sitze pro Reihe. Dann wird es kuschlig. In Accra sind wir dann nochmal umgestiegen. Und zwar in einen kleineren Bus. In diesem waren allerdings genauso viele Menschen wie im grossen. In Accra sind wir erstmal zu dem Elektronikladen der Familie der Gastmutter gegangen und haben Hallo gesagt. Anschliesend sind wir auf den Markt. Dort war das Angebot Ueberwaeltigend. In Hallen draengten sich die kleinen Staende mit meterhohen Stoffbergen. Nachdem wir stundenlang rumgelaufen sind, haben wir bei der Familie der Gastmutter Mittag gegessen n sind dann nochmal fuer genauso lange zurueck zum Markt. Ein Hoehepunkt war noch die Rueckfahrt, denn bevor wir in den grossen Bus konnten, mussten wir erst wieder Tro fahren. Aber an der Haltestelle warteten mehr Menschen, als Platz im Tro hatten und so wurde das ankommende Tro wortwoertlich gestuermt. Aber wir haben zwei Plaetz bekommen. Abends waren wir gegen sieben wieder in Swedru. Den Tag ueber hatte es nicht geregnet, zum ersten mal seit vielleicht einer Woche und so war es recht warm. Donnerstag und Freitag war ich wieder in der Schule, wo wieder nicht viel passiert ist. An den Nachmittagen war ich unter anderem im Crocket, einer oertlichen Bar, und habe mir angehoert, wie einige andere Volunteer abschied nehmen. Oder was sie noch machen muessen beziehungsweise wollen. Am Samstag bin ich nach Winneba gefahren, einem Ort suedlich von Swedru mit herrlichen Straenden. Allerdings konnte ich das irgendwie nicht geniessen, da mich alle moeglichen Leut angestarrt oder angequatscht haben. Ich habe mich eigentlich schon ganz gut daran gewoehnt, aber am Samstag hat es mich wieder seh gestoert - Ich wollte meine Ruhe, bekam sie aber nicht. Also war ich recht frueh wieder in Swedru und das Abschiednehmen der anderen ging weiter. Sonntags war ich wieder besseren wissens nochmal in der Kirche, da die beiden anderen Volunteer in meiner Gastfamilie gegangen sind. Um 12 habe ich sie dann noch mit der Gastmutter zum Tro gebracht und dann sind sie, gemeinsam mit 8anderen Volunteer zum Flughafen gefahren. Also bin ich jetzt zumindest in der Gastfamilie alleine. Heute wurde in der Schule mit dem schreiben der Examen begonnen. Meine Klasse musste in drei Gruppen schreiben, damit jeder alleine sitzen konnte. Also hab ich etliche Male dasselbe gehoert, da Gideon alle Aufgaben - viele nur mit a,b und c - jeder Gruppe mehrmals vorgelesen hat. Spaeter habe ich den Teil mit vorgegebenen Loesungen kontroliert und dann, nachdem Gideon den Rest duchgesehen hatte, alles addiert. Und dass wird die ganze Woche so weitergehen. Naechste Woche arbeite ich dann mit anderen Volunteers zusammen, die nnur fuer 3Wochen kommen und verschiedenste Sachen machen. Mal gucken. Bleibt noch zu sagen, dass es zur Zeit nicht besonders Heis ist - oft um die 30Grad, Nachts 25 - dafuer regneet es fast Taeglich. Und wenn es aufhoert zu regnen und die Sonne rauskommt, ist die Luftfeuchtigkeit kaum zu ertragen.

Ich versuche mich diesmal nicht erst in einer Woche wieder zu melden..

 

4.8.14 17:53


Busua

 

In der Schule ist in dieser Woche wieder nicht viel passiert. Ich habe rumgesessen, einige Uebungen kontroliert und die Wand angeguckt. In den Pausen habe ich mich ein bischen mit Gideon unterhalten und erfahren, dass er nicht studiert hat, weil er das Geld dafuer nicht hatte. Und jetzt seit 2Jahren unterrichtet um eben dieses Geld zu verdienen und Musik studieren zu koennen. Nun verstehe ich, warum er manchmal etwas unbeholfen wirkt und warum auch sein Englisch in meinen Ohren mangelhaft klingt. Ein trauiger Hoehepunkt dieser Woche war am Donnerstag. Denn an diesem Tag haben wir ein Diktat geschrieben. Gideon hat 20Woerter angesagt, die angesagt werden sollten. Und von den 50anwesenden Schuelern haben gut 30 nicht ein Wort richtig geschrieben. Es ist echt depremierend, sowas zu kontrolieren. Jedenfalls haben alle Schueler, die nicht wenigstens 10Woerter einige Schlaege auf die Handflaechen bekommen. Aber ich finde, wenn so viele Schueler so viele Fehler gemacht haben, sollte man denn Fehler nicht bei den Schuelern suchen.

Am selben Tag bin ich gleich nach der Schule nach Busua gefahren. Busua hat wohl einen der schoensten Straende Ghanas. Jedenfalls bin ich erstmal nach Winneba gefahren und habe dort Tom getroffen, mit dem ich dann zusammen nach Busua gefahren bin. Allein die Fahrt war schon sehr Interessant. Von Winneba nach Takordi, einer Fahrt von gut 3Stunden, haben wir ganz hinten im TroTro gesessen. Und es war so eng, dass ich meine Beine nicht in den Raum zwischen den Sitzen gekriegt habe. Also bin ich, wenn das Tro voll war mit angezogenen Beinen gefahren. Zum Glueck war es nie mehr als eine Stunde am Stueck wirklich voll. Von Takordi ging es dann weiter nach Agona und von Dort mit dem Taxi nach Busua. Dort haben wir im Alaska Beach Resort eingecheckt und haben, weil es schon um 21Uhr war nur 50GHC fuer ein Doppelzimmer bezahlt. Dieses Hotel lag direkt am Strand und hatte als Zimmer kleine, runde Haeuser mit Schilfdach. Abends sind wir noch in eine Bar direkt am Strand eingekehrt. Am naechsten Tag haben wir das Hotel gewechselt, weil die im Alaska nun 70GHC fuer die naechste Nacht wollten. Also sind wir gut 100m am Strand entlang weiter zu einer anderen Unterkunft, genannt Peters Place. Das war nicht ganz so schoen, lag aber auch am Strand und wir hatten unsere eigene Dusche. Auserdem waren wir heute im naechsten Dorf westlich von  Busua. Denn dort ist ein altes Fort zu sehen. Allerdings hatten wir Pech mit dem Wetter und es hat immer wieder geregnet und genieselt. Als wir schlieslich in Dixcove waren, war das Fort zu und wir haben es nur von Aussen gesehen. Nachdem wir uns noch durch das Dorf gelauf sind haben wir uns auf den Heimweg gemacht. Wieder zurueck habe ich die erste Sufstunde meines Lebens genommen und ich habe es acuh geschafft zwei oder drei mal auf dem Brett stehen zu bleiben. Es ist vielleicht noch wichtig zu sagen, dass das Wasser recht kalt war und sehr salzig. Am Abend waren wir wieder in der Bar, wo wie auch schon am Tag zuvor,recht viele andere Volunteer waren. Ich habe mich aber auch mit zwei Amis, Jonathan und Todd, unterhalten. Sie waren fuer zwei Jahre in Burkina Faso waren und dort in einer Bank als Entwicklungshelfer, oder etwas in der Art, gearbeitet haben. Am Samstag sind wir Richtung Osten in das naechste Dorf gelaufen. Der  Weg war hier as Ziel, denn er fuehrte ueber gut 2km recht sauberen Strand an den ein Wald aus Palmen grenzte und anschliessend auf einen Huegel von dem man einen sehr guten Blick ueber die Bucht hatte. An diesem Tag wurden wir von Sophia begleitet. Am Sonntag schliesslich wollten wir wieder zurueck fahren, da ich dachte, dass Montag Schule ist. Also wollten wir gegen 2Uhr starten, da meine Gastmutter gesagt hatte, dass sie um 10Uhr das Haus abschliesst. Sophia, die mit uns fahren wollte hatte das selbe Problem. Als wir dann gegen 4 nach einem Ausgiebigen Mahl und einigen anderen vielleicht nicht unbedingt notwendigen Dingen los sind ist Tom nun  doch noch eine Nacht geblieben und so sind Sophia und ich allein gefahren. Diesmal haben wir im Tro ganz vorne gesesen und so war die Fahrt entspannter. Allerdings waren wir erstst 10Uhr15 in Swedru und so musste ich meine Gastmutter nochmal aufscheuchen um mich reinzulassen. Ich glaube aber, das Uhrzeiten in Ghana einfach nicht so wichtig sind. Aber daran muss ich mich erst gewoehnen.

Denn heutigen, freien Tag werde ich nutzen und meine dreckige Kleidung saeubern.

28.7.14 10:57


3.Woche


Am Sonntag war ich mit meiner Gastfamilie in der Kirche. Sie meinte, dass man das einmal ansehen koennte. Und sie hatte recht, einmal reicht. Offiziel geht der Gottesdient um neun los, als wir halb zehn schliesslich zur Kirche kamen, waren wir immernoch sehr Puenktlich. Jedenfalls ging das ganze bis gegen 13Uhr. Es war etwas seltsam in dieser Kirche, einem zum Teil unverputzten Betonbau, auf Gartenstuehlen zu sitzen und jemanden auf Fante reden zu hoeren. Fante eine Sprache, die in der Region sehr verbreitet ist. Es war aber auch Intressant, denn es wurde nicht nur gsungen sondern auch getanzt. Und zur musikalischen Untermalung diente nicht nur eine kleine Orgel, sondern auch Trommeln und Rasseln. Nach der Kirche haben wir Kufu gemacht, ein typisches Esen fuer Ghana. Es besteht aus Kochananen und Casava (eine Wurzel, die er Kartoffel garnicht so unaehnlich ist). Das Ganze wird mit einem Ast gestampft und ergibt eine zaehe, klebrige Masse die garnicht mal so schlecht schmeckt jedoch die Konsistenz ist sehr gewoehnungsbeduerftig. Gegessen wurde, wie so oft in Ghana, mit den Haenden.

Am Montag in ich wieder in die Schule gegangen und es war wie schon die Tage zuvor, etwas langweilig. Ich habe wieder einige Uebungen und Hausaufgaben kontroliert und recht viel in die Luft gestart. Nach der Schule hatte ich mir eine Ananas gekauft, die ichin Ruhe geniessen wollte. Doch daraus wurde nichts, denn die anderen Volunteer des Hauses sind Volleyball spielen gegangen und da habe ich mich angeschlossen. Der Platz war abschuessig, steinig und von Rillen durchzogen, die der Regen geschaffen hatte,  aber es hat trotzdem Spas gemacht. Zurueck bei der Gastfamilie wollte ich Duschen, doch wir hatten wieder mal kein Wasser. Also hab ich mich mal wieder am Eimer gewaschen. Das klingt vielleicht schlimm, aber das stoert mich noch am wenigsten. Schlimmer ist es, dass das Klo keine Brille hat und man weder Dusche noch Toilette abschliessen kann.

Der heutige Tag verlief bisher wie der gestrige, nur habe ich mir keine Ananas gekauft. Heute hat Gideon, der Lehrer denn ich unterstuetze, die Schueler vorlesen lassen. Er hatte etwas an die Tafel geschrieben und die Schueler sollten, zuerst in Gruppen, vorlesen. Kaum die Haelfte war dazu in der Lage. Da stellt sich docvh die Frage, was die denn ganzen Tag machen. Und gleichzeitig verstehe ich nun, warum die Einsetzuebungen so schlecht ausfallen.

Am Wochenende wollte ich eigentlich nach Cape Coast fahren, doch daraus wird wahrscheinlich nichts, mein Begleiter will sich eine andere Stadt angucken. Also gehts dieses Wochenende vielleich nach Ebusa...

22.7.14 17:58


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