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Abschied

Mein letztes Wochenende hier in Ghana ist nun vorbei. Am Samstag war ich mit Sabrina, sie verlaesst Ghana am Dienstag,  in Accra im Art-center. Es ga sehr viele Staende, die fast immer das gleiche verkauft haben... Es gab sehr viele Schnitzereinen, besonders Elefanten, aber auch Masken und Tiere. Ausserdem gab es wieder Berge von Stoffen, viele Gemaelde und schon vorgefertigte ghanaische T-shirts und Taschen. Also ein Touristentreff (Normalerweise gibt es keine vorgefertigte Kleidung aus ghanaischen Stoffen). Die hinfahrt war noch ganz entspannt, auch wenn wir beim Umsteigen nicht sofort das naechste Trotro gefunden haben. Und auch der Markt war angenehm, nur das ein alle angequatscht haben und irgendwas verkaufen wollten, ausserdem waren die Preise zu beginn oft absurd hoch sodass man handeln musste und trotzdem das Gefuehl hatte zu viel zu zahlen. Die Rueckfahrt war dann schon nicht mehr so schoen, denn wir hatten in beiden Tros Priester die recht laut gepredigt haben. Der in dem 2.Tro hat erst gepredigt und denn Leuten dann irgendwelche Wunderheilmittel verkauft hat. Am Sonntag ist nicht sehr viel passiert. Ich habe zum Mittag mit meiner Gastmutter Fufu gegessen. In der Suppe waren Fleischstuecke und wie immer hier in Ghana waren dort noch Knochen dran oder drinn. Und meine Gastmutter pullt eben diese Stuecke nicht raus oder legt sie an den Tellerrand. Nein, sie laesst die Stuecke einfach auf den Boden Fallen. Das war irgendwie befremdlich. Heute Morgen bin ich wieder ins Camp gefahren und dort wurde mir gesagt dass wir heute nach Winneba an den Strand fahren. Abfahrt um 11Uhr30. Also bin ich wieder in die Stadt gefahren und in ein Internetcaffee eingekehrt, um mich ein wenig schlau zu machen, was so in der Welt passiert. Und das mache ich jetzt auch.

Zum letzten mal  aus Ghana

Albrecht

25.8.14 11:32


Workcamp 2.0

Ich fuehle mich im Workcamp von Tag zu Tag unwohler. Das liegt zum Teil an der Arbeit, zum Teil an den anderen Teilnehmern und zum nicht zu geringem Teil an mir. Letzte Woche und auch noch diesen Montag und Mittwoch waren wir auf der Farm. Dort hatte ich zumindest etwas zu tun und das Gefuehl etwas sinnvolles zu tun. Sinnvoll trifft es nicht ganz, aber mir faellt keine bessere Bezeichnung ein. Als wir dann begonnen haben die Schule zu streichen begann ich mich verstaerkt unwohl zu fuehlen, da die Damen des Workcamps begannen sich gegenseitig zu bemahlen. Als wir dann Gestern in der Schule waren fuehlte ich mich dann voellig deplaziert. Denn wir sollten denn  Schuelern (In der regulaeren Shcule sin Ferien, also hatten wir Ferienklassen vor uns) etwas ueber Ebola erzaehlen. Begonnen wurde damit, dass Isaac und Eric (Ein anderer Leiter des Workcamps) einen Vortrag ueber Ebola gehalten haben - dies war die erste Zeit wo ich rumsass. Dann wurden die Schueler in drei Gruppen geteilt, da drei Stationen vorbereitet waren. Ich war in der Gruppe, welche ein Quiz durchfuehren sollte. Aber ich konnte nichts machen, da die Ghanaer in meiner Gruppe sofort begonnen haben und da diese sogar schon teilweise Unterrichtet haben (Nach dem Abitur kann man in Ghana sofort in der Grundschule unterrichten), fuehlte ich mich total ueberfluesssig. Als dann die erste Runde beendet war, ging es schon auf 12Uhr zu. Und da noch geplant war, mit den Schuelern Ballspiele zu bestreiten wurden die anderen 2Runden auf den naechstn Tag verschoben. Es wurde Abwurfball und Ein Plumpssack geht um gespielt. Ersteres war allerdings nicht wirklich durchfuehrbar, a niemand die Regeln verstanden hatte. Letzteres klappte erstaunlich gut, auch wenn bei jeder 2.Runde ein Deutscher rennen musste... Am meiste hat es mich gestoert, dass ich mir wie ein reicher deutscher Tourist gefuehlt habe, dem man einige Kinder  zur verfuegung gestellt hat, damit der sich toll fuehlen kann und das Gefuehl hat was gutes zu tun...

 

Heute habe ich frei gemach, da ich einen Brief abschickn und mit meiner Gastmutte essen gehen wollte. Das mit dem Brief hat gut zwei Stunden gedauert, da die Poststation am anderen Ende der Stadt ist. Aber das anschliesende Essen war sehr gut, auch wenn es wie  immer scharf war. Nach dem Essen bin ich mal wieder ins Internetcaffee, von wo aus ich jetzt schreibe.

Ansonsten kann ich nur noch sagen, dass ich heut in einer oche schon nach Hause fliege und es auf der einen Seite bedauer, mich aber andererseits auch sehr auf Deutschland freue.

22.8.14 14:50


Vorletztes Wochenende

 Am Freitag ist nicht mehr so viel passiert. Ich war wieder mit dem Workcamp auf der Farm und wir haben dort weiter die Beete voebereitet und begonnen Zwiebeln einzupflanzen. Zum Mittagessen sind wir aber auch schon wieder zurueck zur Schule gefahren, wo wir ein bisschen Vollezball gespielt haben. Ausserdem konnte ich mal wieder was lesen, da mir jemand sein Ebook ueberlassen hat. Abends war ich wieder in der Gastfamilie. Am Samstag wollten wir eigentlich nach Winneba an den Strand fahren, doch es hat immer wieder geregnet und so haben wir es auf Sonntag verschoben. Vor dem Schulgebaeude gibt es eine Art Liege aus Bambus und es wurde die Idee geaeussert, eine weitere dort zu bauen. Das haben wir heute in Angriff genommen. Und so konnte ich mich mit der Machete an Bambus und Baeumen versuchen. Heute habe ich auch Abends mit in der Schule gegessen und als ich gegen acht nach Hause gefahren bin gab es dort halt noch ein zweites Abendbrot. Sonntag sind wir dann wirklich an denn Strand gefahren. Allerdings war das Wetter immer noch nicht so gut. Dennoch war es ein gelungener Nachmittag, Vormittags waren die anderen in der Kirche. Denn der Strand war sauber, dass essen gut und wir haben eine kleine Schildkroete gesehen. Ansonsten ist nicht viel geschehen. Und heute, am Montag, waren wir vielleicht zum letzten mal auf der Farm. Wir haben das Pflanzen beendet und alles bewaessert. Ausserdem haben wir heute auch  dort gekocht. Es gat Casava, Kochbananen und etwas dass an Spinat erinnert hat mit Fisch.

 Ansonsten kann ich nur noch schreiben, dass ich mich sehr auf zu Hause freue und vieles vermisse. Andererseits bin ich auch traurig hier bald weg zu muessen.

Es gibt noch sehr viele Dinge die ich gerne sehen oder machen wuerde....

18.8.14 18:54


Workcamp


 Am Dienstag hat nun endlich das Workcamp begonnen. Ich habe gedacht, dass ich mit meinen stolzen 18Jahren nun endlich mal nicht der Juengste bin und ich nun auf andere Schueler treffe, die waehrend ihrer Sommerferien hier sind. Weit gefehlt, ich bin der Juengste und alle anderen Studieren oder haben schon ihrer Bachelor... Aber was solls ich bin wenigstens der Groesste - und der einzige weisse Mann. Denn das Workcamb besteht aus 8? weissen Frauen, Isaac und 7 Ghanaern (3Frauen und 4Maenner) die, wie ich am Mittwoch erfahren habe, auch ihre Ferien hier verbringen und normalerweise studieren. Am Dienstag bin ich morgens um halb neun zu der Schule gefahren, wo die Teilnahmer des Workcamps schlafen. Um 9 gings dann mit dem Tro zur Ara Farm, wo wir bis zum Mittag Unkraut gejaetet haben. Allerdings geht es sehr Entspannt zu und ich hatte keine Probleme mit dem Ruecken. Gegen eins sind wir zur Schule zurueck um dort Mittag zu essen (einige Teilnehmer waren nicht auf der Farm sondern haben gekocht) Nach dem Essen habe ich mit den Ghanaern ein bisschen Fussball gespielt und bin anschliessend nach Hause gefahren. Dort habe ich mal wieder meine Waesche gewaschen und die Ruhe genossen. Am Mittwoch war ich wieder um kurz vor neun bei der Schule. Dort haben wir ein wenig Volleyball gespielt bevor wir zur Farm gestartet sind. Bei der Farm haben wir auf den gestern gejaeteten Flaechen Beete angelegt und denn Boden umgegraben. Mittags haben wir wieder Feierabend gemacht, da wir zum essen wieder in die Schule mussten. Nach dem Essen bin ich mit einigen Damen aus Deutschland zum Melcolm gefahren und habe es genossen mal nicht der zu sein, der keine Ahnung hat. Heute waren wir nicht auf der Farm, denn heute haben wir begonnen die Schule zu streichen. Das war fuer mich nicht so entspannt wie die letzten Tage auf der Farm. Ich glaube es waren einfach zu viele Menschen, die sich zum Teil einfach albern benommen haben... Deshalb bin ich heute frueher gegangen und bin in ein Internetcaffee eingekehrt, von wo aus ich jetzt schreibe. Heute abend geht  es noch ins Cracket, wo auch die Workcampteilnahmer sein werden.

Ich finde es unglaublich, dass ich schon in 15Tagen wieder zu  Hause bin. Ich freue mich  zwar schon darauf aber es ist irgendwie komisch, dass meine Zeit hier in Ghana sich immer mehr dem Ende  zugeht.

14.8.14 17:06


Cape Coast


Am Freitag war nun mein letzter Schultag. Begonnen habe ich damit, die Punkte der Examen von Gestern - sie haben einfach ueber den Schulschluss hinaus geschrieben - zusammen zu rechnen. Ich habe mich wieder wie eine nicht akzeptierte Hilfskraf gefuehlt, deren Arbeitskrat durchaus Willkommen ist die aber sonst nichts zu melden hat. Gegen 11 hal ich es dann nicht mehr ausgehalten. Ich habe Gideon gesagt, dass ich mich krank fuehle und gehen will. Hat ihm zwar nicht gefallen, aber was sollte er machen. Also habe ich ihm die Suessigkeiten, die ich als Abschiedsgeschenk fuer die Schueler gekauft hatte, in die Hand gedrueckt und bin gegangen. Kaum aus der Schule habe ich Kjara und Nina getroffen. Zwei Volunteer, die eine aus Italien und die andere aus Cottbus, die hier mit der gleichen Organisation sind - nicht ARA - und jeweils 4 Wochen bleiben. Jedenfalls waren alle beide sehr ueberrascht hier noch einen anderen Weissen zu sehen, denn das hatten sie hier in Swedru noch nicht. Jedenfalls haben wir uns unterhalten und sind zu ihrer Gastfamilie gelaufen da sie, bevor sie mich getroffen haben, noch bei Malcolm eingekauft haben und dieses nach Heuse bringen wollten. So habe ich auch erfahren, dass sie am folgenden Tag zusammen mit einem anderen Italiener, nach Cape Coast fahren und dort noch andere Volunteer von ihrer Organisation wollen. Da habe ich gefragt, ob ich mich nicht einklincken koenne. Ich konnte. Allerdings wollte ich dieses Wochenende urspruenglich tom in Kokrobite treffen und so habe ich ihn gefragt, ob er mitkommen will. Er wollte nicht.

Nach diesem recht ausfuerlichen Gespraech bin ich dann zum Schneider gegangen und habe meine Hemden abgeholt. Und diese haben mir echt gut gepasst. Als ich diese dann meiner Gastmutter gezeigt habe. Diese meinte, dass wir zur Feier des Tages essen gehen muessen.Das haben wir auch getan. Wir haben Fufu gegessen. War auch alles ganz schoen, nur war es so scharf, dass mir meine Finger wehgetan haben. Aber was solls.

Samstag haben wir uns um 9Uhr getroffen und sind mit einem Tro nach Cape Coast gestarted. Die Fahrt war recht anstregend, da die Sitze fuer meine Beine zu eng beieinander waren. Wie so oft. NAch 2h waren wir aber schon da und haben im Hotel eingescheckt. Wir waren die ersten und haben auf die anderen, 2Franzosen und ein Schweizer, gewartet. Als diese schliesslich kamen haben wir erstmal Mittag gegessen und sind dann zum For gegangen um dies zu besichtigen. Dort haben wir dann auch gemerkt, dass das Tourismus hier schon recht gut angekommen ist. Es ist, fuer Ghana, sehr Teuer. Das Fort war aber trotzdem sehr schoen, es standen viele alte Kanonen rum und es steht direkt an der Kueste. Danach sind wir noch an den Strand. Dort bot sich das selbe Bild wie chon im Fort - Weisse wohin man auch sah. Aber es war trotzdem schoen. ICh bin mit Nina auch ein wenig am Strand entlang gelaufen. Dieser wurde jedoch von Felsen begrenzt und beim Versuch diese zu ueberkletter (Sie waren eher lang denn Hoch) hab ich mich leicht an beiden Fuessen an Muscheln geschnitten. Eigentlich keine grosse Sache, nur wenn man einen halben Meter weiter Faekalien von Menschen rumliegen sieht bekommt das doch einen gewissen unangenehmen Beigeschmack. Abends waren wir noch in einer Bar, ich war kurz vor eins im Bett.

Sonntag sind wir um sieben mit Taxis zum Kakum Nationalpark gefahren. Dort war alles nochmahr auf Taurismus getrimmt und man sah ausser den Angestellten nur noch Weisse. Der Park war aber recht schoen, nur haben wir keine Tiere gesehen. Jedoch die Natur konnten wir bewundern. Mittags waren wir wieder in Cape Coast und haben gegessen. Danach sind wir wieder an den Strand und um drei wollten wir zur Trotro-station laufen. Als wir diese m alb vier gefunden hatten waren wir die ersten im Tro. Also haben wir eine Stunde gewartet, bis das Tro voll war und waren um sechs wieder in Swedru. Alles in allem also ein gelungenes Wochenende.

Heute habe ich frei, da Isaac den neuen Volunteer heute die Stadt zeigt.

Und auf die Frage von Franzi und Markus zu Antworten: ich Hoere sehr oft Abruni (In Fante, der localen Sprache heisst das Weisser Mann). Ausserdem fragen viele wie es mir geht (Sowohl in Fante als auch in Englisch. Und die wenigen kreativen rufen, selbstverstaendlich auf Englisch, weisser Mann oder einfach nur, ebenfalls auf Englisch) grosser.

Das war es fuer heute, vielleicht am Ende der Woche wieder.

11.8.14 13:05


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